Michael Philosophie: Unterschied zwischen den Versionen

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Erinnerungen sind heute.
Erinnerungen sind heute.
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">siehe Max Frisch, "Bin"</span>
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Der Verlauf einer Entwicklung setzt keine Absicht, kein Bewusstsein voraus, es ist einfach. Nur durch den Willen eines Bewusstseins gibt es eine Absicht, ein Warum.
Wenn ich frage, warum ich lebe, setze ich also voraus, dass ich von einem Schöpfer (von Gott) geschaffen wurde. Wenn Gott nicht eine bewusste Instanz mit einem Willen ist, dann gibt es keinen Grund für meine Existenz, es ist einfach.
Wenn Gott ein Teil des Menschen, des Geistes aller Menschen ist, dann ist er keine bewusste Instanz, und auch für seine Existenz gibt es keinen Grund.
Nichtsdestotrotz sehe ich einen Sinn in Gott. Wenn nicht Gott die Welt erschaffen hat sondern auch er selbst von der Welt erschaffen wurde, dann bin ich ihm nicht verantwortlich, aber ich will ihm (seinem Geist) trotzdem dienen.


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Den Willen hat der Mensch sich selbst gegeben,  
Den Willen hat der Mensch sich selbst gegeben,  
denn der '''ist''' er selbst.  
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Den Sinn des Lebens kann man nicht entdecken, sondern man muss ihn dem Leben selbst geben.
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">Karl Popper</span>
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Man muss sich für Schönes immer wieder neu begeistern, auch wenn man es schon kennt.
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Sehe ich das Schöne im Leben, dann muss ich mich nicht nach anderen Orten sehnen.


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=== Gott ===
=== Glaube und Gott ===


"gibt es Gott?" - "Würdest du dein Leben ändern? Nein? Die Frage erübrigt sich. Ja? Dann brauchst du einen Gott."
"gibt es Gott?" - "Würdest du dein Leben ändern? Nein? Die Frage erübrigt sich. Ja? Dann brauchst du einen Gott."
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">H. Hesse, "Hr. Keuner"</span>
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">H. Hesse, "Hr. Keuner"</span>


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Glaube kann Berge versetzen.
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Meine Gedanken zum Glauben und Pantheismus:
Der Geist ist immateriell, ist individuell oder kommun. Er muss nicht lebend sein, er kann z.B. auch als Stil, als Denkweise auftreten.
Die Seele ist individuell, ans Leben (oder ans Jenseits) gebunden.
Gott besteht in einen Geist, ist aber nicht individuell, hat kein Bewusstsein. Gott ist in uns allen, in jedem Menschen.
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=== Alter&Tod ===
=== Alter und Tod ===


Das Leben ist nicht kurz. Das Leben, das noch vor mir steht, könnte kurz sein.  
Das Leben ist nicht kurz. Das Leben, das noch vor mir steht, könnte kurz sein.  
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<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">Max Frisch: Triptychon</span>
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">Max Frisch: Triptychon</span>
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Wenn man die bewusste Zeit strecken könnte (immer seltener aber endlos), hätte man nicht mehr Lebenszeit, aber das Gefühl, nicht zu sterben. Warum? Schlafen gehen erscheint auch nicht wie Tod.


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=== Gesellschaft und Beziehung ===
=== Gesellschaft und Beziehung ===


Schopenhauer: Not und Langeweile sind Pole des menschlichen Elends  
Not und Langeweile sind Pole des menschlichen Elends  
<span style="margin-left: 2em; font-variant: small-caps;">Schopenhauer</span>


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Durch Zurückgezogenheit wird man empfindlich. Darum mit Abstand in Gesellschaft bleiben.
Durch Zurückgezogenheit wird man empfindlich. Darum mit Abstand in Gesellschaft bleiben.

Version vom 3. Juni 2025, 13:55 Uhr


Philosophische Gedanken, Zitate und Verweise angesammelt ab ca. 2020


--- Seite im Aufbau ---


Bewusstsein

Mit Demenz hat man weiterhin Bewusstsein, aber zusehends nur noch die alten Erinnerungen, Gewohnheiten und eingeübten Fertigkeiten und kaum noch neue.


Irgendwann mit Demenz leben? Meine Strategie: schriftlich merken, und das rechtzeitig angewöhnen!


Erinnerungen sind heute. siehe Max Frisch, "Bin"


Der Verlauf einer Entwicklung setzt keine Absicht, kein Bewusstsein voraus, es ist einfach. Nur durch den Willen eines Bewusstseins gibt es eine Absicht, ein Warum.

Wenn ich frage, warum ich lebe, setze ich also voraus, dass ich von einem Schöpfer (von Gott) geschaffen wurde. Wenn Gott nicht eine bewusste Instanz mit einem Willen ist, dann gibt es keinen Grund für meine Existenz, es ist einfach.

Wenn Gott ein Teil des Menschen, des Geistes aller Menschen ist, dann ist er keine bewusste Instanz, und auch für seine Existenz gibt es keinen Grund.

Nichtsdestotrotz sehe ich einen Sinn in Gott. Wenn nicht Gott die Welt erschaffen hat sondern auch er selbst von der Welt erschaffen wurde, dann bin ich ihm nicht verantwortlich, aber ich will ihm (seinem Geist) trotzdem dienen.



Sinn des Lebens

Den Willen hat der Mensch sich selbst gegeben, denn der ist er selbst.


Den Sinn des Lebens kann man nicht entdecken, sondern man muss ihn dem Leben selbst geben. Karl Popper


Man muss sich für Schönes immer wieder neu begeistern, auch wenn man es schon kennt.


Sehe ich das Schöne im Leben, dann muss ich mich nicht nach anderen Orten sehnen.



Glaube und Gott

"gibt es Gott?" - "Würdest du dein Leben ändern? Nein? Die Frage erübrigt sich. Ja? Dann brauchst du einen Gott." H. Hesse, "Hr. Keuner"


Glaube kann Berge versetzen.


Meine Gedanken zum Glauben und Pantheismus:

Der Geist ist immateriell, ist individuell oder kommun. Er muss nicht lebend sein, er kann z.B. auch als Stil, als Denkweise auftreten.

Die Seele ist individuell, ans Leben (oder ans Jenseits) gebunden.

Gott besteht in einen Geist, ist aber nicht individuell, hat kein Bewusstsein. Gott ist in uns allen, in jedem Menschen.


Alter und Tod

Das Leben ist nicht kurz. Das Leben, das noch vor mir steht, könnte kurz sein.


Das Alter ist eine fortlaufende Lotterie mit Krankheit, Gebrechlichkeit und Demenz in der Lostrommel und geistiger und körperlicher Fitness als Hauptgewinne.


Leben nach dem Tode:
vernünftig: kein Bewusstsein, die Ewigkeit des Gewesenen, eine Mystifikation,
christlich: Geburt ohne Fleisch, weil wir gewesen sind, ohne Schmerzen, in Ewigkeit
2. Bild: Bewusstsein aber nur Wiederholungen des Lebens, kein neues Verständnis
Max Frisch: Triptychon

Wenn man die bewusste Zeit strecken könnte (immer seltener aber endlos), hätte man nicht mehr Lebenszeit, aber das Gefühl, nicht zu sterben. Warum? Schlafen gehen erscheint auch nicht wie Tod.



Gesellschaft und Beziehung

Not und Langeweile sind Pole des menschlichen Elends Schopenhauer


Durch Zurückgezogenheit wird man empfindlich. Darum mit Abstand in Gesellschaft bleiben.