Zum Schlattberg 5: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:HausBinzen13.jpg|thumb|150px|rechts|ein Hahn auf dem Dach: Klaus-Jürgen wurde von seiner Mutter gelegentlich "Gockel" genannt]]
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=== Bau und Einzug ===
=== Bau und Einzug ===
Am 23. April 1971 war der Einzug der Familie Otto ins neue Haus.


Das Grundstück war zuvor noch landwirtschaftlich genutzt (Anbau von Kopfsalat). Es wurde vom Landwirt Umiger, Koppengasse gekauft, damals für 40 DM/m². Gustav Umiger, der Sohn der Verkäuferfamilie, hatte zuvor schon nebenan, Zum Schlattberg 3 gebaut.
Das Grundstück war zuvor noch landwirtschaftlich genutzt (Anbau von Kopfsalat). Es wurde vom Landwirt Umiger, Koppengasse gekauft, damals für 40 DM/m². Gustav Umiger, der Sohn der Verkäuferfamilie, hatte zuvor schon nebenan, Zum Schlattberg 3 gebaut.


[[File:HausBinzen18.jpg|thumb|links|1977 vom Dach des Nachbarhauses Simmler, Zum Schlattberg 10]]
[[File:HausBinzen18.jpg|thumb|links|1977 vom Dach des Nachbarhauses Simmler, Zum Schlattberg 10]]
Das Haus wurde von der Bauunternehmung Josef Liebermann, Schwennigen errichtet. Fertigbetonwände wurden im Werk hergestellt und mit dem Tieflader nach Binzen gebracht. Die Außenwände enthielten eine Schicht aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol#Gesch%C3%A4umtes_Polystyrol Styropor] zur Isolierung. Die Giebelseiten an der West- und Ostseite waren als [https://de.wikipedia.org/wiki/Waschbeton Waschbeton] ausgeführt. Die Heizung war eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Kombitherme Gastherme] (Durchlauferhitzer) im Bad und wurde mit Flüssiggas betrieben. Dafür war ein Tank im Garten auf der Ostseite vergraben, später wurde die Heizung auf Erdgas umgestellt und über einen Leitungsanschluss versorgt.
Das Haus wurde von der Bauunternehmung Josef Liebermann, Schwennigen errichtet. Fertigbetonwände wurden im Werk hergestellt und mit dem Tieflader nach Binzen gebracht. Die Außenwände enthielten eine Schicht aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol#Gesch%C3%A4umtes_Polystyrol Styropor] zur Isolierung. Die Giebelseiten an der West- und Ostseite waren als [https://de.wikipedia.org/wiki/Waschbeton Waschbeton] ausgeführt.
 
Am 23. April 1971 war der Einzug der Familie Otto ins neue Haus.


Der Garten wurde bewusst nicht mit einem Rasen eingesät sondern mit einer Wiese. So waren dort auch Blumen zu sehen, und die Grillen haben sich besonders am Hang neben der Treppe angesiedelt. Gemäht wurde später dann nicht mehr mit einem Benzinmäher sondern mit der Sense.  
Der Garten wurde bewusst nicht mit einem Rasen eingesät sondern mit einer Wiese. So waren dort auch Blumen zu sehen, und die Grillen haben sich besonders am Hang neben der Treppe angesiedelt. Gemäht wurde später dann nicht mehr mit einem Benzinmäher sondern mit der Sense.  
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Im Garten wurde bald im Westen ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Folienteich Folienteich] angelegt. Da der Kirschbaum auf der Nordwestecke durch die Straße nicht mehr gut versorgt war, musste er später gefällt werden. Als Sichtschutz von der Straße und nicht zuletzt gegen den kühlen Abendwind aus dem Kandertal wurde an der Terrasse eine Holzwand aus geflochtenen Holzleisten errichtet. Diese wurde später durch eine weiße gemauerte Ziegelwand ersetzt und schließlich eine Pergola mit Ziegeldach ersetzt.
Im Garten wurde bald im Westen ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Folienteich Folienteich] angelegt. Da der Kirschbaum auf der Nordwestecke durch die Straße nicht mehr gut versorgt war, musste er später gefällt werden. Als Sichtschutz von der Straße und nicht zuletzt gegen den kühlen Abendwind aus dem Kandertal wurde an der Terrasse eine Holzwand aus geflochtenen Holzleisten errichtet. Diese wurde später durch eine weiße gemauerte Ziegelwand ersetzt und schließlich eine Pergola mit Ziegeldach ersetzt.


Im Wohnzimmer wurde ein Kachelofen gebaut (dazu musste ein neuer Schornstein errichtet werden). Für das Brennholz wurde ein Holzschopf an die Ostwand angebaut, das Bewirtschaften des Brennholzes war ein großes Hobby von [[Klaus-Jürgen]]. Im Osten wurde, nachdem der Gastank entfernt war, ein Nussbaum gepflanzt.
Die Heizung war eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Kombitherme Gastherme] (Durchlauferhitzer) im Bad und wurde mit Flüssiggas betrieben. Dafür war ein Tank im Garten auf der Ostseite vergraben, später wurde die Heizung auf Erdgas umgestellt und über einen Leitungsanschluss versorgt. Im Wohnzimmer wurde ein Kachelofen gebaut (dazu musste ein neuer Schornstein errichtet werden). Für das Brennholz wurde ein Holzschopf an die Ostwand angebaut, das Bewirtschaften des Brennholzes war ein großes Hobby von [[Klaus-Jürgen]]. Im Osten wurde, nachdem der Gastank entfernt war, ein Nussbaum gepflanzt.


An der Haustür wurde zur Isolierung von außen ein Windfang aus Holz angebaut.
An der Haustür wurde zur Isolierung von außen ein Windfang aus Holz angebaut.

Version vom 19. August 2024, 10:12 Uhr

ein Hahn auf dem Dach: Klaus-Jürgen wurde von seiner Mutter gelegentlich "Gockel" genannt

Bau und Einzug

Das Grundstück war zuvor noch landwirtschaftlich genutzt (Anbau von Kopfsalat). Es wurde vom Landwirt Umiger, Koppengasse gekauft, damals für 40 DM/m². Gustav Umiger, der Sohn der Verkäuferfamilie, hatte zuvor schon nebenan, Zum Schlattberg 3 gebaut.

1977 vom Dach des Nachbarhauses Simmler, Zum Schlattberg 10

Das Haus wurde von der Bauunternehmung Josef Liebermann, Schwennigen errichtet. Fertigbetonwände wurden im Werk hergestellt und mit dem Tieflader nach Binzen gebracht. Die Außenwände enthielten eine Schicht aus Styropor zur Isolierung. Die Giebelseiten an der West- und Ostseite waren als Waschbeton ausgeführt.

Am 23. April 1971 war der Einzug der Familie Otto ins neue Haus.

Der Garten wurde bewusst nicht mit einem Rasen eingesät sondern mit einer Wiese. So waren dort auch Blumen zu sehen, und die Grillen haben sich besonders am Hang neben der Treppe angesiedelt. Gemäht wurde später dann nicht mehr mit einem Benzinmäher sondern mit der Sense.

Im Garten wurde bald im Westen ein Folienteich angelegt. Da der Kirschbaum auf der Nordwestecke durch die Straße nicht mehr gut versorgt war, musste er später gefällt werden. Als Sichtschutz von der Straße und nicht zuletzt gegen den kühlen Abendwind aus dem Kandertal wurde an der Terrasse eine Holzwand aus geflochtenen Holzleisten errichtet. Diese wurde später durch eine weiße gemauerte Ziegelwand ersetzt und schließlich eine Pergola mit Ziegeldach ersetzt.

Die Heizung war eine Gastherme (Durchlauferhitzer) im Bad und wurde mit Flüssiggas betrieben. Dafür war ein Tank im Garten auf der Ostseite vergraben, später wurde die Heizung auf Erdgas umgestellt und über einen Leitungsanschluss versorgt. Im Wohnzimmer wurde ein Kachelofen gebaut (dazu musste ein neuer Schornstein errichtet werden). Für das Brennholz wurde ein Holzschopf an die Ostwand angebaut, das Bewirtschaften des Brennholzes war ein großes Hobby von Klaus-Jürgen. Im Osten wurde, nachdem der Gastank entfernt war, ein Nussbaum gepflanzt.

An der Haustür wurde zur Isolierung von außen ein Windfang aus Holz angebaut.

Verkauf und Neubau

Das Haus wurde am 19.2.2009 an Christian und Anne Herrlich aus Efringen-Kirchen verkauft, von den Käufern abgerissen und 2012 durch ein neues, größeres, modernes Haus ersetzt.